Gesundheits-, Krankenpflege, Erste Hilfe
Wertvolle Informationen zur Krankenpflege und Gesundheitspflege sowohl für den Einzelnen, als auch für pflegendes Personal zur beruflichen Weiterbildung. Erste Hilfe - Verhalten bei einem Unfall auch mit Kleinkindern
08.10.2026 −
Hannover
Dieses Seminar ist für Fortgeschrittene konzipiert, die bereits über Grundlagen und Erfahrungen in der Dokumentation und Maßnahmenplanung verfügen. Auf dieser Basis wollen wir auf Fragen und Probleme aus der täglichen Arbeit im Umgang mit Maßnahmenplanung und Dokumentation eingehen. Anhand von Fallbeispielen erfolgt ein breiter praktischer Übungsteil. Gerne gehen wir auf die von Ihnen mitgebrachten Fragen ein. Inhalte: • Kurze Einführung und Auffrischen der wichtigsten Grundlagen • Was gibt es Neues? • Praktische Fallbeispiele • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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02.11.2026 −
Hannover
Alltagsunterstützer:innen werden dringend gesucht. Einsatzkräfte zur Unterstützung im Alltag können als Arbeitnehmende aber auch als Selbstständige tätig werden. Die Qualifizierung nach § 45a SGB XI befähigt Betriebe und Privatpersonen diese haushaltsnahen Dienstleistungen und/oder alltagsunterstützende Dienste anzubieten und über die gesetzlichen Pflegekassen/privaten Pflegversicherungen abzurechnen. Zielgruppe von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sind pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden An- und Zugehörigen. Angebote zur Unterstützung im Alltag (AzUA) sollen pflegende Angehörige entlasten und pflegebedürftige Personen bei der Bewältigung ihres Alltags im häuslichen Umfeld unterstützen und begleiten. Die Hilfen, tragen mit dazu bei, pflegebedürftigen Personen möglichst lange einen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen, ihre sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten und den Alltag mit Unterstützung zu bewältigen. Die Angebote richten sich an den Bedarfen der Menschen mit Pflegebedarf sowie ihren An- und Zugehörigen aus. Folgende Leistungen können im Rahmen von AzUA erbracht werden: • Einzelbetreuung von pflegebedürftigen Personen stunden- oder tageweise, Freizeitgestaltung, Biographiearbeit und Gedächtnistraining • Gruppenbetreuung von pflegebedürftigen Personen gemeinsame Aktivitäten, z. B. Singen und Basteln, in geeigneten Räumlichkeiten • Entlastungsangebote für Pflegende Unterstützung zur besseren Bewältigung des Pflegealltags, z. B. Stärkung der Selbsthilfe und Selbstfürsorge, Pflegenden zuhören, Hilfe bei der Strukturierung und Organisation • individuelle Entlastungsangebote im Alltag z. B. Botengänge, Begleitung bei Arztbesuchen, Behördengängen, Wocheneinkäufen und sonstigen Erledigungen, gemeinsames Kochen, pflegen sozialer Kontakte • Entlastung durch hauswirtschaftliche Dienstleistungen z. B. Reinigungsarbeiten im Haushalt, Wäschepflege, Blumenpflege Zielgruppe: Die Schulung richtet sich an alle interessierten Personen und Institutionen, die Angebote zur Alltags-Unterstützung machen möchten. • Reinigungsfirmen, die eine Anerkennung nach § 45a SGB XI anstreben • Personen, die sich in diesem Bereich selbstständig machen möchten • Arbeitssuchende, die Ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen möchten • Personen, die solche Angebote als Nebenjob ausüben möchten • Personen, die ehrenamtlich tätig werden möchten (Nachbarschaftshilfe) Zugangsvoraussetzungen: Für die Teilnahme an diesem Qualifizierungskurs sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Sie sollten Menschen mit Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung gegenüber respektvoll, freundlich und aufgeschlossen sein, außerdem umgänglich, teamfähig, flexibel und zuverlässig. Sie benötigen keine pflegerische Grundqualifikation. Durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie können Sie sich im Nachgang anerkennen lassen. Für die Anerkennung bedarf es einer Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs (§ 19 FeV Führerschein-Kurs) sowie einer Belehrung nach § 43 IFSG des Gesundheitsamtes, die NICHT Inhalt dieser Schulung sind.
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12.11.2026 −
Hannover
Der Begriff „Ayurveda“ steht für eine indische Heilkunde, die schon seit 5000 Jahren praktiziert wird und sich auf eine ganzheitliche Harmonie von Körper, Geist sowie Seele konzentriert. Übersetzt bedeutet Ayurveda „das Wissen des gesunden Lebens“. Achtsame Zuwendung in Form einer kleinen Handmassage kann Nähe und gegenseitiges Vertrauen fördern und den Umgang miteinander, im nicht immer leichten Pflege- und Betreuungsalltag, erleichtern. Die Handmassage ist eine Streicheleinheit für Körper und Seele. Sie schenkt Berührung, Wärme und Nähe. Wer schon selbst einmal in den Genuss einer Massage gekommen ist, weiß um die wohltuende und zugleich entspannende Wirkung. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Seminar die ayurvedischen Techniken. Inhalte: • Einführung in die ayurvedische Technik der Handmassage • Besonderheiten bei der Anwendung bei Senioren • Kriterien der Vor- und Nachbereitung • Erfahrungsaustausch und Reflexion Mitzubringen sind: eigene Wunschpflegeprodukte/ 2 Handtücher/ 1 'Wanne' oder Schale (Handbad)
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21.10.2026 −
Hannover
Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise, durch die wir unterstüt-zend und beruhigend auf Menschen einwirken können. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Therapie sanft Einfluss auf verschiedene Symptome zu nehmen. Ziel der Fortbildung ist es, für die Arbeit mit alten, dementen und sterbenden Menschen kurze, erprobte Akupressur-Behandlungen zu erlernen, die bei einigen wichtigen Indikationen in der Betreuung dementiell erkrankter Menschen hilfreich eingesetzt werden können. Da alle Behandlungen jeweils gegenseitig in den zwei Tagen ausprobiert werden, können nicht nur praktische Erfahrungen gesammelt, sondern deren wohltuende Wirkung sofort am eigenen Körper erfahren werden. Inhalte: • Wiederholung und Vertiefung der Inhalte des Basismoduls • Yin und Yang in Bezug auf Angst Unruhe und Demenz • Verschiedene spezifische Punktkombinationen in Bezug auf unterschiedliche yin/yang Ungleichgewichte • Handakupressur • Intensives Üben mit dem Ziel, diese Punkte sicher in den Pflege- und Betreuungsalltag zu integrieren • Erfahrungsaustausch und Supervision
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29.09.2026 −
Hannover
Musik ist ein nebenwirkungsfreies Medikament und ein Schlüssel zu unserem Herzen. Vor allem für Menschen, deren sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten durch eine Demenz eingeschränkt sind, gewinnt Musik als nonverbales Erinnerungs-, Kommunikations- und Ausdrucksmedium eine besondere Bedeutung. Darüber hinaus können gemeinsames Singen und Musizieren helfen, zumindest kurzzeitig aus krankheitsbedingter sozialer Isolation auszubrechen. Daher braucht ein gutes Betreuungsangebot immer wieder neue Ideen. Wir starten mit unser musikalischen Zeitreise 1920 und beenden sie 1980. Dabei beleuchten wir die verschiedenen Genres, ihre Entstehung und Bedeutung. Ein bunter Mix aus Musik und neue Aktivierungsmöglichkeiten werden daraus entwickelt. Inhalte: • Berühmte Lieder aus Filmen und Werbespots • Welche Interpreten waren schon als Kinder bekannt? • Geeignete Titel zum Mitsingen und Schunkeln • Seemannslieder mal anders interpretiert • Erzählen einer Liedergeschichte • Reimen Sie Verse über Musik • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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19.11.2026 −
Hannover
In unserer Gesellschaft dominiert das Verständnis von Demenz als Verlust geistiger und körperlicher Kräfte und damit auch als Verlust der Selbstbestimmung. So bedeutet die Diagnose Demenz für die Erkrankten und auch für ihre Angehörigen einen tiefen Einschnitt in den bisherigen Lebensalltag. Viele Selbstzeugnisse von Menschen mit Demenz zeigen, dass Betroffene im Verlauf der Erkrankung zwar in einer eigenen, für sie jedoch wertvollen Welt leben, dass sie Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit spüren und auch weiterhin Wünsche und Bedürfnisse haben, auf die ihr persönliches Umfeld eingehen muss. Inhalte: • Was ist Selbstbestimmung? • Respektierung der Selbstbestimmung • Selbstbestimmung in den unterschiedlichen Phasen der Demenzerkrankung, früh - mittel - spät • Bedeutung von Vorausverfügungen, wie Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung • Prüfung des aktuellen Willens • Abgrenzung zwischen den eigenen Vorstellungen, Wünschen und Werten, denen der Angehörigen und denen des Menschen mit Demenz • Strategien für eine wertschätzende Kommunikation, wie Wünsche und Bedürfnisse auch bei fortschreitender Krankheit respektiert werden können • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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24.11.2026 −
Hannover
Für eine Kurzzeitaktivierung braucht man nur wenige Minuten. Kurzaktivierungen lassen sich als Einzelaktivierung oder als Gruppenaktivierung durchführen. Sinnvoll und zielgruppengerecht angepasst, sind sie Medizin für das Wohlergehen der zu Aktivierenden. Das Weiterbildungsangebot enthält eine Vielzahl an Übungen sowie alltagstauglichen Anregungen, die sich ohne aufwändige Vorbereitung schnell in die Praxis integrieren lassen. Die Teilnehmenden dieser Fortbildung erlernen selbst den Spaß an den Kurzaktivie-rungen, indem sie diese gemeinsam ausprobieren. Inhalte: • Vorteile der 10-Minuten-Aktivierung • Vorbereitung und Organisation einer Beschäftigung • Zusammenstellung einer Aktivierungsbox • Hinweise und Tipps zur Durchführung einer Zehn-Minuten Aktivierung • Aktivierungsbeispiele • Praktische Übung, Durchführung und Reflexion von Aktivierungen • Einbindung der Kenntnisse aus der Biografiearbeit • Vermittlung eines ressourcenorientierten Ansatzes • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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22.09.2026 −
Hannover
Der Erfolg in der Betreuung, im sozialen Bereich und in der Pflege steht und fällt mit der Qualität des Teams. Ein Umfeld, das von Vertrauen und offener Kommunikation geprägt ist, fördert gute Ergebnisse und steigert die Zufriedenheit aller Beteiligten. Doch wie formt man eine Gruppe von Individuen und unterschiedlichen Professionen in eine starke, kooperierende Einheit? Dieses Seminar bietet Ihnen die Werkzeuge und Strategien, um genau das zu erreichen. Entdecken Sie, wie Sie durch gezielte Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis Ihr Team stetig verbessern und die gemeinsame Motivation stärken. Inhalte: • Die Bedeutung effektiver Teamarbeit für die Betreuungsqualität erkennen und schätzen lernen. • Die eigene Rolle und die der Teammitglieder klarer definieren können. • Kompetenzen im Bereich wertschätzender und lösungsorientierter Kommunikation ausbauen. • Konflikte frühzeitig erkennen und konstruktiv lösen lernen. • Praktische Werkzeuge und Methoden für eine stärkere Zusammenarbeit in den Arbeitsalltag integrieren können. • Das Bewusstsein für die eigene Zufriedenheit und die des Teams stärken.
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01.10.2026 −
Hannover
Kräuter sind Gewürz-, Heil- und Duftpflanzen in einem. Heilkräuter können in der Betreuung und Aktivierung älterer Menschen vielseitig eingesetzt werden, indem sie sensorische Reize (Duft, Geschmack, Haptik) bieten und die kognitive sowie motorische Aktivierung fördern. Richtig angewendet wirken sie entspannend, beruhigend oder anregend und häufig auch schmerzlindernd. Ihre Düfte wecken Erinnerungen und stärken die Identität, sie können wohltuend auf Befinden und Psyche wirken. In diesem Seminar tauchen wir in die Welt der Kräuter ein. Sie erleben an praktischen Beispielen die Wirkung der Kräuter und bekommen viele Anregungen für die Arbeit in ihren Einrichtungen. Inhalte: • Grundkenntnisse über ausgewählte, sichere Heilkräuter und ihre Wirkweisen erwerben • Methoden zur einfachen und sicheren Anwendung (z. B. Tee, Kompressen, Duft) in der Betreuung kennenlernen • Praktische Erfahrungen in der Herstellung einfacher Kräuterprodukte sammeln. • Ideen für die Integration von Kräutern in den Betreuungsalltag entwickeln
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10.11.2026 −
Hannover
Lassen Sie sich in unserem praxisorientierten Seminar inspirieren, wie Sie den Betreuungsalltag mit einfachen, kreativen Mitteln bereichern können. Lernen Sie, wie klassische Techniken wie Pappmaché und viele weitere spannende Ideen zur Aktivierung und Biografiearbeit genutzt werden können. Erleben Sie, wie kreative Angebote die Lebensfreude Ihrer Klientinnen und Klienten nachhaltig steigern und die soziale Interaktion fördern. Inhalte: • Grundlagen und Techniken der Pappmaché-Herstellung • Biografieorientiertes Basteln: Erinnerungen kreativ aufgreifen • Upcycling-Ideen mit Alltagsmaterialien • Sensorische Erlebnisse durch taktile Materialien • Anregungen für musikalische und künstlerische Projekte • Praktische Tipps für die Anpassung an verschiedene Fähigkeiten • Austausch und Reflexion über eigene Betreuungserfahrungen
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21.09.2026 −
Hannover
Pilates sind Bewegungsübungen, die sich hervorragend für Seniorinnen und Senioren eignen. Die Übungen trainieren Konzentration, Atmung und Bauch- und Rückenmuskulatur. Beim Pilates werden die tiefer liegenden Muskeln angesprochen, entspannt und gedehnt. Das sind wesentliche Punkte, um mobil zu bleiben. In dieser Fortbildung erlernen Sie, wie sie die Pilatesübungen in einer Bewegungsgruppe und im Einzelangebot umsetzen können. Die Übungen werden ruhig und bewusst durchgeführt, so kann der Schwierigkeitsgrad sehr gut an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst und eine Überbelastung vermieden werden. Inhalte: • Aktives Sitzen • Dehnungsmöglichkeiten am, auf und um den Stuhl herum • Die Gruppe sitzend in Schwung bringen • Viele praktische Übungen • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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24.09.2026 −
Hannover
Die psychische Widerstandsfähigkeit, die es uns Menschen ermöglicht, Krisen zu bewältigen und unter Einbeziehung der eigenen Möglichkeiten vielleicht sogar gestärkt aus diesen Situationen hervorzugehen, bezeichnet man als Resilienz. Würde man Resilienz bildlich beschreiben und hätte die Wahl zwischen der standfesten Eiche oder dem Schilfrohr, so steht das Schilfrohr für die Eigenschaften der Resilienz. Es ist biegsam im Sturm, und wenn Hagel und Regen darauf einprasseln, legt es sich flach nieder. Ist die Gefahr vorüber, richtet es sich wieder auf, biegt sich im Wind und ist in der Zwischenzeit vielleicht sogar ein Stück gewachsen. Insofern kann man mit Resilienz neben der Widerstandskraft auch die Anpassungs- und Veränderungskraft von uns Menschen bezeichnen. Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege sind heute geprägt von Zeitdruck, hohen körperlichen und psychischen Belastungen sowie wechselnden Arbeitszeiten. Ob beruflicher Stress, private Probleme oder Krankheit: Resiliente Menschen meistern Krisen einfacher. Inhalte: • Identifikation der Stressoren: Was stresst mich? • Wie kann ich Resilienz entwickeln und trainieren? • Professionelle und individuelle Selbstfürsorge: Was kann ich tun, damit meine eigene Motivation und Leistungskraft erhalten bleiben? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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20.10.2026 −
Hannover
Rollatoren gehören mittlerweile ganz selbstverständlich zum Leben von vielen Älteren. Damit können sie ihren Alltag erleichtern und ihren Aktionsradius vergrößern. Und sie können mehr am sozialen Leben teilhaben. Falsch verwendet kann eine solche Mobilitätshilfe beispielsweise Sturzrisiken erhöhen und Haltungsprobleme vergrößern statt verbessern. Außerdem: Ein Rollator ist viel mehr als nur eine einfache Gehhilfe; er ist auch ein Trainingsgerät. Das Wichtigste ist, mit dem Rollator gehen zu lernen und sich dabei richtig zu halten. Wir zeigen, wie das geht und wie man dies anderen beibringt. Aber auch das effektive Bremsen, das möglichst einfache Rangieren und das sichere bergauf und bergab Bewegen. Bei der Fortbildung üben wir den Umgang mit Stolperfallen und zeigen, wie man einen Rollator aktiv in einer Bewegungsrunde einsetzt und ihn als Gymnastikgerät vielseitig nutzt. Inhalte: • Zusammenhänge von Rollator, sicherem Umgang und Sturzprophylaxe • Einstellung des Rollators • Viel Praxis für Mobilität, Kraft und Gleichgewicht • Erfahrungsaustausch und Reflexion Voraussetzungen: Bitte bringen Sie einen Rollator mit!
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27.10.2026 −
Hannover
Die Sorge um spirituelle Themen, Nöte, Fragen und Ressourcen wird als Spiritual Care bezeichnet. Spiritual Care gewährleistet konkrete spirituelle Begleitung. Spiritualität umfasst den Bereich der existentiellen Fragen, der persönlichen Wertvor-stellungen und der spirituellen/religiösen Vorstellungen und Praktiken und gehört, unabhängig von Religion oder Weltanschauung, zum menschlichen Leben. Spiritual Care beginnt als Selbstsorge des einzelnen Menschen, die durch Fürsorge und Begleitung unterstützt und gefördert wird. Sie findet überall dort statt, wo erkrankte Menschen durch Hospiz- und Palliativversorgung begleitet werden – zu Hause, auf einer Palliativstation, im Alten- und Pflegeheim, im stationären Hospiz und in anderen Einrichtungen. Spirituelle Begleitung gilt erkrankten Menschen, ihren An- und Zugehörigen, sowie den Mitarbeitenden – unabhängig von Weltanschauung, Religion oder Konfession. Es erfordert eine sensible und ganzheitliche spirituelle Betreuung, die die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigen. Inhalte: • spirituelle Betreuung zum Lebensende – Warum? • Gespräche über Tod im kulturellen Zusammenhang unserer Geschichte • Die Sterbephasen – Auflösung der Elemente – der Übergang • Der spirituelle Schmerz (Total Pain) • Vergebung und Frieden mit der Vergangenheit • Rituale oder Symbole • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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06.10.2026 −
Hannover
Die meisten Stürze der Senioren passieren in Altenpflegeeinrichtungen, oft mit weitreichenden Folgen. Das Bewegungsprogramm STABS vermittelt Betreuungskräften in einem zweitägigen Seminar, wie eine Sturzprophylaxegruppe in Altenpflegeeinrichtungen strukturiert durchgeführt werden kann. Dabei lernen die Teilnehmer effektive und nachhaltige Bewegungsübungen zur Sturzprophylaxe kennen, einschließlich des Handlings sowie der Methodik und Didaktik. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein strukturiertes Übungsheft (nicht im Handel erhältlich) mit ausführlichen Beschreibungen, abgestimmt auf die Ziele der Sturzprophylaxe zur Umsetzung des erlernten Wissens. Inhalte: • Sensibilisierung möglicher Sturzrisiken und deren Auswirkungen • Erlangen von Fachwissen zur Sturzprophylaxe • Erlernen von Bewegungsübungen, abgestimmt auf die jeweiligen Ziele der Sturzprophylaxe • Zusammenhänge verstehen können sowie deren Bedeutung und Sinnhaftigkeit im Rahmen der Sturzprophylaxe • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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20.10.2026 −
Hannover
Den Tagen mehr Leben zu geben (Cicely Saunders), ist die Devise in den Einrichtungen der Altenhilfe. Dies trifft insbesondere auf Menschen zu, die aufgrund ihrer aktuellen Situation das Zimmer nicht verlassen können oder wollen. Sie bedürfen großer Aufmerksamkeit in Bezug auf Tagesstrukturierung, Abwechslung, Sinnesreize und Unterhaltung. Für eine ganzheitliche Darstellung und Sicherung von Lebensqualität braucht es möglichst vielfältige und dabei individuelle Angebote. Wir stellen im Rahmen dieses Seminars das Leben bettlägeriger Menschen in den Mittelpunkt. Wir erschließen pragmatische und überraschend einfache Möglichkeiten, Formen und Methoden, um "mehr Leben" mit und für Menschen zu gestalten, die in ihrer Wahrnehmung, Verständigung und Interaktion eingeschränkt sind. Den Fragen "Was kommt denn überhaupt an?" und "Woran merke ich, dass jemand etwas mag/nicht mag?" werden wir uns stellen.
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29.10.2026 −
Hannover
Fühlen, Riechen und Wahrnehmen – Dinge aus der Natur laden ein zum Erinnern, Erzählen, Erfühlen, Singen und Bewegen. Von Kastanien über Steine bis zu Lehmkugeln, vom Blütenzweig bis zur Baumrinde, vieles kann für die Einzelbetreuung oder die Gruppenstunde eingesetzt werden. Ob für orientierte alte Menschen oder für Menschen mit Demenz: In der Natur finden Betreuungskräfte immer das Passende. Zusammen mit Liedern, Versen und Gedichten knüpfen Dinge aus der Natur an die Lebenswelten der alten Menschen an. Darüber hinaus wird die sensomotorische Wahrnehmung gefördert. Im Vordergrund einer möglichen kreativen Gestaltung steht nicht das Endprodukt, sondern das kreative Gestalten als prozessorientierter Vorgang, der sich stets an den Ressourcen der/des Einzelnen im Sinne von Erhalten, Stärken und Festigen der vorhandenen Fähigkeiten orientiert. Dabei spielen Zuwendung und Ermutigung eine große Rolle. Inhalte: • Sinnesanregung in der Natur • Selbsterfahrungen, Sensibilisierung – aus dem Blick der/des Betroffenen • Mit Naturmaterial die Sinne aktvieren und in mehreren Schritten etwas Schönes herstellen • Nutzung vorhandener Möglichkeiten ohne erhöhten Aufwand • Überlegung für praktikable Einheiten im Einzel- und Gruppenangebot • Reflexion der beruflichen Praxis und Austausch
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